{"id":15030,"date":"2025-09-15T12:52:18","date_gmt":"2025-09-15T10:52:18","guid":{"rendered":"https:\/\/we-love-adria.com\/?remote_marktbericht=tomaten-ertraege-in-suedeuropa-deutlich-geringer"},"modified":"2025-09-15T12:52:18","modified_gmt":"2025-09-15T10:52:18","slug":"tomato-yields-significantly-lower-in-southern-europe","status":"publish","type":"remote_marktbericht","link":"https:\/\/adria-v2.fantomas-staging.de\/en\/?remote_marktbericht=tomaten-ertraege-in-suedeuropa-deutlich-geringer","title":{"rendered":"Tomaten: Ertr\u00e4ge in S\u00fcdeuropa deutlich geringer"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[77,83],"class_list":["post-15030","remote_marktbericht","type-remote_marktbericht","status-publish","hentry","category-beitrag","category-marktbericht"],"acf":{"typ":false,"anzeige_extern":"ja","titel_1":"Tomaten","titel_2":"Ertr\u00e4ge in S\u00fcdeuropa deutlich geringer ","sub-titel":"","zusammenfassung":"","langtext":"<p>Die Tomatenernte in S\u00fcdeuropa f\u00e4llt in diesem Jahr deutlich schw\u00e4cher aus als erwartet. In Italien waren Ende August rund 60 Prozent der Produktion abgeschlossen, etwa 40 Prozent standen noch aus. Die Ausbeute auf den Feldern liegt mit durchschnittlich 65 bis 70 Tonnen pro Hektar rund 10 bis 15 Prozent unter den \u00fcblichen Werten. <\/p>\n<p>Erste Hochrechnungen ergeben f\u00fcr Norditalien zwischen 2,9 und maximal 3 Millionen Tonnen, f\u00fcr S\u00fcditalien zwischen 2,3 und 2,5 Millionen Tonnen. Insgesamt d\u00fcrfte die italienische Produktion bei etwa 5,2 Millionen Tonnen liegen \u2013 deutlich weniger als die urspr\u00fcnglich erwarteten 5,8 bis 5,9 Millionen Tonnen. Besonders angespannt ist die Lage bei Bio-Tomaten: Hier werden die Einbu\u00dfen auf 25 bis 30 Prozent gesch\u00e4tzt. Viele bestehende Verkaufsvertr\u00e4ge d\u00fcrften nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Damit ist Bio-Ware bei Tomaten bereits im dritten Jahr in Folge knapp. <\/p>\n<p>Aktuell gibt es vor allem in Apulien Schwierigkeiten: Nur geringe Mengen erreichen die Fabriken, und das zu sehr hohen Rohwarenpreisen. Dadurch k\u00f6nnen die Programme nicht wie geplant abgeschlossen werden, was die Produktionskosten erheblich in die H\u00f6he treibt. Im Norden stellt sich die Situation etwas besser dar, doch auch hier wird der niedrige Ertrag pro Hektar \u2013 insbesondere bei Bio \u2013 best\u00e4tigt. <\/p>\n<p>Auch in Spanien zeigt sich eine \u00e4hnliche Entwicklung. Statt der prognostizierten 2,7 bis 2,8 Millionen Tonnen wird nur mit 2,3 bis 2,4 Millionen Tonnen gerechnet. Die Ernte l\u00e4uft voraussichtlich noch bis zum 25. bis 27. September, bei anhaltendem Regen auch l\u00e4nger. Das gilt allerdings als problematisch: Die Fr\u00fcchte k\u00f6nnen nicht bzw. nur verz\u00f6gert geerntet werden, und die Fabriken geraten ins Stocken. <\/p>\n<p>Etwas besser sieht die Lage in Portugal aus. Hier liegen die Ertr\u00e4ge ungef\u00e4hr im Rahmen der Erwartungen. Von den urspr\u00fcnglich prognostizierten 1,4 Millionen Tonnen werden nun 1,3 bis 1,35 Millionen erwartet. Da die Portugiesen sehr sp\u00e4t gestartet sind (zwischen dem 10. und 15. August), muss im September noch mehr als 60 Prozent der Ernte eingebracht werden. Die Felder sehen zwar gut aus, doch auch hier k\u00f6nnte Regen die Abl\u00e4ufe empfindlich st\u00f6ren.  <\/p>\n<p>Und in der T\u00fcrkei? Die Ernte ist geringer als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Der Preis f\u00fcr frische Tomaten ist recht hoch und liegt auf demselben Niveau wie in der EU, was den Verkauf von Tomatenprodukten f\u00fcr t\u00fcrkische Erzeuger in die EU erschwert. Die Fabriken laufen langsam und nutzen nur 50 bis 60 Prozent ihrer Kapazit\u00e4t. Die Nachfrage ist schwach. Bereits zu Jahresbeginn war klar, dass die Ernte deutlich niedriger ausfallen w\u00fcrde \u2013 in manchen Regionen sogar bis zu 40 Prozent unter Vorjahr. Sp\u00e4tere Pflanzungen konnten das Minus nicht abfedern. AMITOM rechnet offiziell mit 2,2 Millionen Tonnen, manche Quellen erwarten noch weniger. Hitzewellen haben die Ernte geb\u00fcndelt, sodass die Saison im Hauptgebiet Bursa schon um den 20. September endet. In Konya l\u00e4uft die Verarbeitung zwar noch bis Mitte Oktober, allerdings ebenfalls mit geringeren Volumina. Die Rohwarenqualit\u00e4t gilt insgesamt als gut bis durchschnittlich. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Markt bedeutet das: Es bleibt vorerst ruhig. Vertr\u00e4ge werden nur z\u00f6gerlich abgeschlossen, da K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer die weitere Entwicklung abwarten. <\/p>\n<p>Ein abschlie\u00dfender Blick nach China: Auch dort endet die Tomatenproduktion in rund zehn Tagen. Das Endvolumen auf F\u00e4ssern d\u00fcrfte bei unter 0,55 Mio. Tonnen liegen \u2013 nach 1,6 Millionen Tonnen im Vorjahr und einer Erwartung von 0,6 Millionen Tonnen zu Saisonbeginn. Damit bleibt die Ernte deutlich hinter den Prognosen zur\u00fcck. <\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-24768\" src=\"https:\/\/paulmmueller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PMM_MB_Julii25_Tomaten-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2560\" \/><\/p>\n","interview_komplett_lang":"","foto_credit":"","bild_1":"","link":"","bild_2":"","bilder_fur_slider":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/adria-v2.fantomas-staging.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/remote_marktbericht\/15030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/adria-v2.fantomas-staging.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/remote_marktbericht"}],"about":[{"href":"https:\/\/adria-v2.fantomas-staging.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/remote_marktbericht"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/adria-v2.fantomas-staging.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/adria-v2.fantomas-staging.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}