Egal ob Ananas aus Thailand, Artischocken aus Peru oder Sardellen aus dem Pazifik – die Qualität und Quantität dieser und weiterer Produktgruppen sind von klimatischen Bedingungen abhängig. 2026 könnte El Niño eine zentrale Rolle spielen, wie aktuell meteorologische Modelle vermuten lassen. Das in unregelmäßigen Abständen auftretende Klimaphänomen verändert die weltweite Niederschlagsverteilung und führt vielerorts zu Hitze- und Dürreperioden. Der Grund: Der Auftrieb von kaltem Wasser wird an der Westküste Südamerikas unterdrückt (dadurch tauchen beispielsweise die Sardellen tiefer ab und lassen sich schlechter fangen). Außerdem ändern sich Winde, was sich auf die Niederschläge in verschiedenen Regionen weltweit auswirkt. Etwa in Thailand, wo es heißer und trockener wird (was unmittelbar auf die Ananas-Ernte Einfluss nimmt).
Diese Prognosen zeigen einmal mehr: Lebensmittel sind echte Naturprodukte und von der Entwicklung des Klimas abhängig. Aus diesem Grund informieren wir Sie auch weiterhin in unseren Food News über aktuelle (klimatische) Gegebenheiten und die Auswirkungen auf verschiedene Produktgruppen.
