
Damit senden die Reedereien ein starkes Signal für die Transformation einer ganzen Branche. Die Schifffahrt verursacht rund drei Prozent der globalen CO₂-Emissionen. Der Druck – insbesondere aus Europa und Südamerika – ist groß, fossile Energieträger schrittweise hinter sich zu lassen. Schon 2023 hatten die Mitgliedstaaten der IMO einstimmig das Ziel formuliert, die Branche bis etwa 2050 auf Netto-Null-Emissionen auszurichten. Seitdem setzen immer mehr Reedereien auf sogenannte Dual-Fuel-Schiffe. Diese Schiffe können sowohl mit konventionellen Treibstoffen als auch mit alternativen Energieträgern wie LNG, Methanol oder Ammoniak betrieben werden – ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur klimaneutralen Flotte.
Die Zahlen sprechen für sich: Nach Angaben des World Shipping Council flossen bis Ende 2025 mehr als 150 Milliarden US-Dollar in Dual-Fuel-Technologien. Bei Neubestellungen von Container- und Autofrachtern liegt der Anteil dieser Antriebssysteme inzwischen bei rund 74 Prozent.
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